Wertvolle Tipps für die
Einrichtung deiner Werkstatt

Wie richte ich meine Werkstatt ein

Hast Du vor kurzem ein Haus gekauft und umgebaut? Oder hast Du komplett neu gebaut? Dann hast Du mit Sicherheit im Laufe der Zeit viele Werkzeuge und Maschinen angeschafft. Aber wo soll das ganze Werkzeug hin? Lese hier in unserem Ratgeber, wie DEIN Kellerraum eingerichtet wird und worauf Du achten solltest.

Raum zur Werkstatt ausbauen

Zuerst suchst Du Dir einen geeigneten Raum für die Einrichtung Deines Werkzeugkellers aus. Hier gilt: nicht kleckern, sondern klotzen. Je größer, desto besser. Denn solltest Du in Zukunft mal große, schwere und lange Teile an der Werkbank bearbeiten wollen, ist es unabdingbar genügend Platz zu haben. Dazu ist ein großer Eingang außerdem von Vorteil. Wenn Du einen Kellerraum mit einer doppelflügeligen Tür oder einem kleinen Rolltor von außen zugänglich machen kannst, ist das ein Traum. Eine Tür mit einem Meter Breite sollte es aber schon mindestens sein.

Halte auch Rücksprache mit Deinem Elektriker, da Du höchstwahrscheinlich mit einer Zuleitung im Werkzeugkeller nicht hinkommen wirst. Es sind zwei oder besser drei getrennte Stromkreise zu empfehlen, denn solltest Du mal mit größeren Maschinen arbeiten, die Dampf brauchen, geht die Stromversorgung schnell in die Knie. Das nervt und kann im Vorfeld vermieden werden. Außerdem sind hier Schäden an der Elektronik der Maschinen nicht auszuschließen. Mit den eigenen Kindern, denen die Playstation ausgeht, hat man in diesem Fall auch noch zu kämpfen.

Warum ist der Keller gut für eine Werkstatt geeignet

Das Kellergeschoss gehört zu den Ebenen im Haus, an dem ruhig mal etwas Staub und Dreck liegen bleiben darf. Das hören einige mit Sicherheit nicht gerne – es ist aber so. In einem Werkzeugkeller bleibt der Staub und der Dreck eingeschlossen und entweicht nicht in die übrigen Räume des Hauses. Meistens wird das Kellergeschoss sowieso nicht in vollem Umfang genutzt, daher bietet sich die Einrichtung eines Werkzeugkellers explizit an. Die Geräuschentwicklung während der Bearbeitung von Werkstücken, das Hämmern und Bohren ist zwar noch im Haus zu hören, aber deutlich leiser, als wäre die Werkbank im Zimmer neben dem Wohnzimmer positioniert.

In der heutigen Zeit werden Einfamilienhäuser in vielen Regionen ohne Keller gebaut. Das hat zum einen geologische Gründe (feuchte, Erdbeschaffenheit), aber auch zum anderen Kostengründe. Man sagt als Faustformel, dass die Erstellung eines Kellers genauso viel kostet, wie der gesamte Rohbau über Erdgleiche. Eine Kellerwanne von außen gegen Feuchtigkeit zuverlässig abzudichten ist eben nicht günstig. Und eine 100%ige Garantie, dass alles dicht ist bekommt der Bauherr auch nicht. Sollte das bei Euch der Fall sein und Ihr habt ohne Keller gebaut bzw. ein Haus gekauft, hilft nur umdenken. Evtl. hast Du in Deiner Garage eine Ecke frei, die Du mit einer Werkbank bestücken kannst. Dann brauchst Du Dir wegen eines großen Eingangs zumindest keine Sorgen mehr machen.

Sollte keine Garage vorhanden sein, wird es natürlich eng. Alternativ könnte bei einem Carport ein kleiner Geräteraum deine Werkstatt werden. Sollte auch das auf Eurem Grundstück nicht möglich sein, hilft nur eine Gartenhütte, die als Werkstatt eingerichtet werden kann.

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Wohin mit den Werkzeugen

Bei der Planung im Hinblick auf die Bestückung der Werkbank solltet Ihr darauf achten, dass Ihr möglichst schnell an alle Werkzeuge und Maschinen drankommt, ohne lange suchen zu müssen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Achte außerdem darauf, dass Du Dir die Werkbank nicht mit anderen Dingen zustellst.

Vorhandenes sortieren und Neuanschaffung planen

Zu einem sortierten Werkzeugkeller gehört ein Plan. Wo soll die Stichsäge hin, welcher Platz gehört der Bohrmaschine und wo sollen nur die ganzen Schraubenzieher hin? Wenn Du Dir vorher die Mühe machst, alles zu planen, bricht hinterher nicht das Chaos aus. Vor allem bei Neuanschaffungen größerer Maschinen sollte vorher klar sein, welchen Platz das Schmuckstück bekommt. Grundsätzlich sollte man sich angewöhnen, benutztes Werkzeug sofort wieder an seinen dafür vorgesehenen Platz zu räumen, um zum einen die Ordnung zu behalten, aber vor allem nicht beim nächsten Gebrauch lange suchen zu müssen. Das nervt und kann durch dieses Vorgehen relativ simpel umgangen werden.

Was sind die Grundelemente eines Werkzeugkellers

Als Mindestausstattung für einen Werkraum benötigt Ihr eine Werkbank bzw. alternativ einen Tisch auf dem die Werkstücke während der Bearbeitung abgelegt und befestigt werden können. Für die Befestigung des zu bearbeitenden Materials ist ein Schraubstock empfehlenswert. Diese gibt es natürlich auch in verschiedenen Größen und vor allem Spannweiten. Als guter Durchschnitt hat sich eine Spannweite von 150mm und eine Tiefe von 65 mm für den heimischen Gebrauch etabliert. Je nach dem, was Du in Zukunft in deinem Keller bearbeiten möchtest, muss dieser Wert selbstverständlich angepasst werden.

Hilfreich ist ebenfalls als Ablage für Werkzeug eine Lochblech- oder ein s. g. French-Cleat Wand. Hier kannst Du ganz individuell Dein Werkzeug anordnen und positionieren. Das System hat den Vorteil, dass es jederzeit veränderbar ist. Dadurch kann auch bei einer Neuanschaffung einer Maschine der Aufbewahrungsort flexibel bestimmt werden, falls andere Werkzeuge im Weg sind.

Wie bereits eingangs erwähnt muss für Eure Werkbank die Stromversorgung gesichert sein. Auch hier solltest Du auf genug Steckdosen achten, die genug Leistung bringen können. Ist Deine Werkbank in der Garage und Du hast eine Kappsäge mit Starkstromanschluss, dann solltest Du selbstverständlich auch eine Möglichkeit haben diese anzuschließen.

Ladegeräte für Akkus von Akkuschraubern, Gartengeräten, dem Rasenmäher etc. sollten auch geplant werden. Es vergeht kein Tag in der Werkstatt, an dem man nicht doch den Akku-Schrauber benötigt und dieser sollte selbstverständlich geladen sein. Achtet bei der Planung daher auf genug Steckdosen und berücksichtigt, dass ggf. stets bereits 2-3 Steckdosen belegt sein können.

Die perfekte Arbeitshöhe und Breite für eine Werkbank

Du solltest eine Werkbank nutzen, die eine Arbeitshöhe zwischen 75 und 90 cm hat. Dieser Wert ist ein Durchschnittswert und muss immer auf die jeweiligen individuellen Gegebenheiten angepasst werden. Bist Du größer als 2 m, könnte eine noch höhere Werkbank für Dich Sinn machen, um rückenschonend Arbeiten zu können. Bist Du hingegen 1,60m groß, könnte auch eine noch kleinere Höhe für Dich Sinn machen.

Pro Tipp – Einfach ausprobieren

Probiert es einfach mal aus, in dem Ihr eine OSB-Platte auf zwei Böcke legt und diese sukzessive höher aufstellt. Bei der Auswahl der Werkbank ist auf eine besondere Stabilität zu achten. Letztlich musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass die Werkbank auch Mal schwere Werkstücke tragen muss. Die Breite solle idealerweise nicht weniger als 1,50m sein. Besser ist etwas breiter, um genügend Platz zu haben, auch mal Schüppen, Harken oder andere Gartengeräte einstielen zu können.

In Schubkästen alles sauber verstauen

Die ideale Aufbewahrungsform für Dinge, die Du selten benötigst, die aber vor Staub geschützt sein sollen sind Schubkästen. Wir empfehlen Dir bei der Planung mindestens 3-4 Schubladen zu berücksichtigen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Schublade ist zu und Du siehst nichts mehr. Das ist möglicher Weise der einzige Ort, an dem auch mal etwas Unordnung herrschen darf. Hier können alle Dinge verstaut werden, die nicht genau zugeordnet werden können und nicht häufig benutzt werden. Wir können uns hier Kreide, Teflonband als Gewindedichtung für Sanitärrohre oder Ersatzbleistifte vorstellen. Diese Dinge sind wichtig für Dein Projekt, aber müssen nicht immer sofort griffbereit sein. Es reicht, wenn du weißt, wo sie liegen.

Einfach mal machen, könnte ja gut werden.

Licht, Anschlüsse und andere Notwendigkeiten

Neben der notwendigen Stromversorgung ist auch der Bereich Licht entscheidend. Beim Arbeiten an der Werkbank, musst Du manchmal millimetergenau arbeiten und die Markierungen erkennen können. Neben der Lichtquelle ist vor allem die Position der Installation entscheidend. Das Licht sollte Dich auf gar keinen Fall bei der Arbeit blenden. Außerdem sollte es nicht zu weit über dem Kopf installiert sein, denn wenn Du Dich über dein Werkstück beugst, spendet dein Kopf genau da Schatten, wo Du eigentlich Licht benötigst.

Du siehst man kann einiges Falsch machen. Lade am besten einen Freund ein, der die angeschlossene Lichtquelle einmal dort hinhält, wo Du Dir die Installation am ehesten vorstellen kannst. Wenn Deine Werkbank gut ausgeleuchtet ist und Du in alles möglichen Positionen Licht auf der Arbeitsfläche hast, kann die Lampe installiert werden. Eine eindeutige Markierung an der Decke oder der Wand ist dabei sehr hilfreich.

Gibt es spezielle Maschinen, die z. B. eine Absaugung benötigen, wie es z. B. bei Lackier- oder Holzarbeiten wichtig ist, muss hierfür ebenfalls Vorsorge getroffen werden.

Wir empfehlen Dir auch immer ein paar Leerrohre von der elektronischen Hauptverteilung zur Werkbank zu legen, sofern Du dazu noch die Möglichkeit hast. Zusätzliche Schalter, Steckdosen oder ein LAN-Kabel können so relativ einfach ohne größeren Aufwand einfach nachgezogen werden. Viele Smarthome Lösungen benötigen einen LAN-Anschluss und falls die Zentrale im Werkzeugkeller installiert sein soll, solltest Du an diesen Anschluss von vornherein denken.

Ordnung halten – welche Möglichkeiten bieten sich

Grundsätzlich können wir für jede Lebenslage festhalten: „Ordnung ist das halbe Leben“. Die Suchzeit für ein Werkzeug, welches gerade benötigt wird, verringert sich enorm, wenn es an seinem gewohnten Platz auch zu finden ist. Außerdem ist dann immer für Dich ersichtlich, welches Werkzeug aktuell im Einsatz ist bzw. fehlt.

Wer effektiv arbeiten möchte, kommt nicht umhin, an und um seine Werkbank Ordnung zu halten. Du kannst schon allein durch einen einzigen Trick in Deinem Werkzeugkeller Ordnung halten und zwar: Das Werkzeug sofort nach Gebrauch verstauen. Hört sich simpel an, ist es aber nicht. Vielfach legt man das Werkzeug auf die Werkbank und denkt: das mache ich beim nächsten Mal. Schnell stapeln sich die verschiedenen Arbeitsgeräte und Du findest nichts wieder.

Was ist vor der Anschaffung von neuem Werkzeug zu bedenken

Selbstverständlich macht es keinen Sinn eine Hobby-Werkstatt mit Profi-Equipment auszustatten, wenn die Geräte vielleicht 2-3 Mal im Jahr genutzt werden. Das ist viel zu teuer. Allerdings muss man sich stets die Frage stellen, ob man bei Werkzeug tatsächlich zweimal kaufen möchte, wenn Billigware nach einer Nutzung kaputt geht. Wir empfehlen Dir stets gutes Werkzeug zu kaufen, welches von namenhaften Herstellern kommt, die bereits etabliert sind. Dann vermeidest Du Doppelkäufe und eine Menge Ärger. Marken, die es bereits lange am Markt gibt, sind Makita, Bosch Professional, Metabo, Festol, Wolfcraft, Stanly, Holzmann, Record Power oder Dewalt.

Im Vergleich gibt es natürlich wesentlich günstigere, aber wenn Du Dein Projekt startest, solltest Du über zuverlässige Maschinen verfügen, die Dich nicht im Stich lassen. Außerdem ist der Zweitmarkt wesentlich interessierter, an diesen Marken, als z. B. an Discounter-Geräten.

Werkzeug das jeder braucht

Als Mindestausstattung solltest Du einen Zollstock, einen Bleistift, Schraubendreher in verschiedenen Größen mit jeweils Schlitz und Kreuzende und einen Hammer besitzen. Wenn die ersten Projekte angegangen werden, stellst Du schnell fest: Ohne Akku-Schrauber mit entsprechendem Bit-Satz, einem Schraubstock, diversen Bohrern und einem Schlagbohrschrauber kommst Du nicht weit.

Es ist außerdem zu empfehlen diverse Dübel-Größen und eine kleine Sammlung an Schrauben vorzuhalten. Bei der Auswahl der Schrauben empfehlen wir auf Torx (nicht Schlitz oder Kreuz) zu gehen, da diese langlebiger und für Anfänger leicht zu verarbeiten sind. Du musst natürlich den passenden Aufsatz (Bit) für deinen Akkuschrauber besitzen.

Darf es ein bisschen mehr sein

Mit der Zeit wachsen die Projekte. Und damit auch die Ansprüche nach anderem Werkzeug und besseren Maschinen. Die Erfahrung wirst Du spätestens dann machen, wenn Du Dich Projekten widmest, die außerhalb von Löcher in der Wand bohren oder ein Möbelhaus-Regal zusammenbauen passieren. Dann wird schnell klar: Ich benötige eine gute Handkreissäge, einen Winkelschleifer, eine Fräse oder sogar einen zweiten Akku-Schrauber mit Akkus, um nicht immer zwischen Bohrer und Bit wechseln zu müssen. Vielleicht wird dann noch eine Kappsäge, eine Schleifmaschine und weitere Geräte angeschafft. Aber der Kauf lohnt und im besten Falle, hält die Maschine ein Leben lang.

Unterschied von Heimwerker und Profi Maschinen

Wenn wir uns einmal vergleichsweise anschauen, mit welchen Geräten die Profi-Handwerker arbeiten, lassen sich erneut weitere Qualitätsunterschiede ausmachen. Vor allem hinsichtlich der Verarbeitung, der Langlebigkeit, der Flexibilität und dem angebotenen Zubehör trennen die Kategorien Welten. Profi-Maschinen werden jeden Tag, teilweise 8 Stunden von Profi´s genutzt. Heimwerker-Geräte werden vielleicht 2-3 Mal in der Woche genutzt und dann auch nicht für eine so lange Zeit, sondern maximal 2 Stunden. Das macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar.

Wie sollte man Werkzeug sortieren

Grundsätzlich sollten die Werkzeuge, die Du am häufigsten benötigst, immer vorn griffbereit aufbewahrt werden, so dass Du nur noch zupacken muss und sofort loslegen kannst. Die Werkzeuge, die eher weniger genutzt werden, können gerne auch in der dritten oder vierten Reihe gelagert werden.

Wie kann ich Werkzeug reinigen

Zuerst kannst Du jedes Werkzeug, welches nicht mit Strom arbeitet mit Wasser reinigen. Sollten dann immer noch Verunreinigungen am guten Stück zu sehen sein, hilft nur ein Pflegemittel. Als gute Hilfe in der Werkstatt empfiehlt sich WD40 zu wählen. Einfach das Werkzeug damit einsprühen, einwirken lassen und die überschüssige Flüssigkeit mit einem trockenen Tuch abwischen.

Andere Reinigungsmittel sind ebenfalls zu empfehlen. Bitte achte jedoch darauf, dass deine Maschine während der Pflege nie mit dem Stromkreis verbunden ist. Außerdem sollten die Pflegehinweise des Herstellers in der Beschreibung oder auf der Webseite beachtet werden.

Werkzeug richtig aufhängen

Wer die o. g. Tipps bereits befolgt hat und eine Lochwand oder eine French-Cleat-Wand installiert hat, kann ganz einfach sein Werkzeug an den dafür vorgesehenen Stellen aufhängen und es so gleichzeitig sortieren. Auch hier gilt, dass Schraubendreher, Zollstöcke und Bleistifte stets sofort griffbereit positioniert werden sollten.

Braucht man einen Werkzeugkoffer

Um auch mal Außeneinsätze durchführen zu können oder nicht das ganze Werkzeug einzeln durch das Haus schleppen zu müssen, ist es ratsam eine Werkzeugtasche oder einen Werkzeugkoffer zu besitzen. Sofern die Projektplanung eine Maschinenliste vorgibt, ist es sehr leicht mit der Liste durch die Werkstatt zu gehen und sich die notwendigen Werkzeuge einfach einzupacken. Das Anbringen einer Lampe bei der Schwiegermutter stößt dann auf totale Begeisterung, wenn alle Werkzeuge vorhanden sind und Du Dich nicht in fremden Werkzeugkellern durchsuchen musst. Auf der anderen Seite kann man den Werkzeugkoffer nach Fertigstellung der Arbeiten auch dafür nutzen, um alles wieder an Ort und Stelle zu verstauen.

Werkzeug richtig pflegen

Die Werkzeugpflege ist ebenfalls wichtig für jeden Heimwerker. Damit stellst Du sicher, dass Du auch lange etwas von Deinen Maschinen hast. Zur Pflege gehört z. B. auch die Akkus von Deinen Maschinen vor dem Winter ins Haus zu holen, sofern sich Deine Werkbank in der Garage oder im Schuppen befindet. Die Temperaturen unter null, können den Tod des Akkus bedeuten. Diese einfache Maßnahme verlängert die Lebensdauer der Akkus um einige Jahre.

Die Hersteller geben ebenfalls Tipps in Ihren Bedienungsanleitungen, die Du auch ohne Probleme auf der Internet-Seite der Firma herunterladen kannst.

Sobald das Werkzeug defekt ist oder falls bereits Bauteile abgefallen sind, macht eine weitere Pflege keinen Sinn. Die Verletzungsgefahr ist in diesem Fall einfach zu groß. Diese Werkzeuge solltest Du fachgerecht entsorgen und nicht mehr nutzen.

Altes Werkzeug entrosten

Handelt es sich lediglich um Rost (auch Flugrost), kann das Werkzeug ohne Probleme nach dem Entrosten weitergenutzt werden. Das gute Stück sollte dann mit einem speziellen Entroster oder WD40 behandelt werden. Teilweile hilft es die Behandlungen mehrfach durchzuführen. Ein echter Geheimtipp für die Heimwerker, die kein Extra Geld für die Pflege ausgeben möchten, ist die verrosteten Werkzeuge in einen Becher mit Cola zu stellen. Die Cola tut Ihr übriges und das Werkzeug ist wieder frei von Rost. Bitte ausprobieren und unbedingt weitersagen.

Werkzeugempfehlungen für die eigene Werkstatt

Um gutes Werkzeug für fast alle Lebenslagen griffbereit zu haben, empfiehlt es sich neben der o. g. Mindestanforderung von Werkzeug eine elektrische Stichsäge, eine Bohrmaschine, einen Akku-Schrauber, einen Winkelschleifer, eine Handkreissäge und eine Tischkreissäge zu kaufen. Mit diesen Werkzeugen haben Sie eine solide Grundausstattung und sind für fast alle Arbeiten eines Heimwerkers gerüstet.

Zubehör für Maschinenpark

Daraus folgt natürlich das notwendige Zubehör, welches folgende Dinge beinhalten sollte: Bohrer für Stein, Metall und Holz in verschiedenen Stärken (2-14 mm), Bit-Satz (überwiegend Torx, aber auch Kreuz in diversen Größen), Stichsägeblätter für Holz und Metall, Kreissäge-Blätter, etc.

Eine Taschenlampe gehört ebenfalls in die Werkstatt und eine Kartuschenpistole sollte griffbereit liegen, um z. B. mit Silikon, Acryl oder einem Spezialkleber arbeiten zu können.

Kauftipps für Werkzeug

Vertrauen Sie den Bewertungen im Internet. Die Käufer bewerten die Produkte der Hersteller immer offen und ehrlich. Daher lesen Sie sorgfältig, welche Erfahrungen mit den jeweiligen Produkten gemacht werden.

Welches Werkzeug für welchen Zweck

Der beste Handwerker kann mit dem tollsten Werkzeug nicht arbeiten, wenn die Arbeit mit dem Gerät nicht ausgeführt werden kann. Wenn Ihr ein Projekt plant, legt Euch am besten eine Materialliste an. Dazu gehört auch ein kurzes Verzeichnis, welche Maschinen benötigt werden. Sofern Du Dir Maschinen leihen müsst, bist Du von anderen abhängig und kannst Deine Zeit nicht frei einteilen. Eine gute Planung hilft in diesem Fall sehr.

Werkzeuge zum Bohren

Unverzichtbar zum Bohren sind eine Bohrmaschine und ein starker Akku-Schrauber. Sofern häufiger größere Löcher zu bohren sind, empfiehlt sich ein Bohrhammer, der leichter durch Beton und Stahl geht. Geht es um Präzision und eine häufige Anzahl von Löchern, ist eine Standbohrmaschine empfehlenswert. Ein Erdbohrgerät benötigst Du, wenn Du im Garten einen Zaun setzen möchtest und dafür Löcher in der Erde bohren möchtest.

Werkzeuge zum Messen und Anzeichnen

Mithilfe von einer Konturenlehre, einem Zollstock und der Wasserwaage kannst Du Maße nehmen und diverse Dinge anzeichnen. Ein Streichmaß und ein Zimmermannswinkel sind ebenfalls nützliche Werkzeuge für eine präzise Arbeit. Eine Schmiege verrät Dir stets den korrekten Winkel, wenn Sockelleisten geschnitten werden.

Werkzeuge zum Sägen

Genau für diese Arbeiten beim genauen Zuschnitt der Sockelleiste ist eine gute Kapp- und Gehrungssäge wichtig. Die Pendelhub-Stichsäge kommt zum Einsatz, wenn ein Holzstück im Kreis geschnitten werden muss. Die Handkreissäge macht hingegen gerade Schnitte, meist mit einer Tiefe von ca. 5 cm. Falls eine größere Tiefe geschnitten werden muss oder die Werkstücke größer sind, solltest Du auf eine Tischkreissäge zurückgreifen.

Werkzeuge zum Schleifen

Wenn ein Werkstück geschliffen werden muss, benötigst Du einen Winkelschleifer, einen Kombi- oder Multischleifer und einen Schwingschleifer.

Gebrauchte Werkzeuge

Es ist absolut nichts dagegen einzuwenden, gebrauchte Geräte zu kaufen. Sei Dir lediglich hinsichtlich des Preises und Zustand des Gerätes sicher. Da viele Geräte Ihr ganzes Leben lang halten, könnte es sich auch für Dich lohnen etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und neu zu kaufen.

Werkstattausstattung

Rollwagen, Schraubstock, Werkbank, Lochblech, French Cleat Wand

Schutzausrüstung

Handschuhe, Atemmaske, Sicherheitsschuhe, Arbeitsbrille, Arbeitshose, Schutz-Jacke, Warnweste

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